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Erneute Re-Zertifizierung Gefäßzentrum Greiz

Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin zertifiziert nach strengen Auswahlkriterien gefäßmedizinische Zentren in ganz Deutschland, die sowohl die qualitativen, als auch die strukturellen Voraussetzungen eines modernen Gefäßzentrums erfüllen.

Zur Freude aller beteiligten Chefärzte und der Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Greiz überreichte Herr Rost, Geschäftsführer des Krankenhauses, der Leiterin des Gefäßzentrums, Frau Dr. med. Sabine Bachmann und den anderen Chefärzten, Frau Dr. med. Christiane Marx, Herrn Dipl.-Med. Peter Walther und Herrn Dr. med. Jürgen Heyne die von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin ausgestellte Urkunde für die erfolgreich bestandene dritte Re-Zertifizierung als Gefäßzentrum.

Aus Sicht der Ärzte wurde damit die hohe Qualität einer regionalen Struktureinheit in der Deutschen Krankenhauslandschaft bei den Behandlungen von Gefäßerkrankungen aller Körperregionen erneut eindrucksvoll bestätigt.
Alle ärztlichen Kollegen der beteiligten Kliniken (Klinik für Innere Medizin I – Schwerpunkt Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Schlaganfalltherapie, Röntgendiagnostisches Zentrum und Klinik für Allgemeine, Gefäß- und Viszerale Chirurgie) vertreten die Meinung, dass sich ein Gefäßzentrum dieser Größenordnung besonders durch die täglichen gemeinsamen Fallbesprechungen, die kurzen Wege der Übermittlung von Patientendaten, Befunden und den persönlichen Kontakt zu den Patienten mit dem Ziel der schnellstmöglichen adäquaten Behandlung auszeichnet.
Darüber hinaus fungieren zwei Gefäßassistentinnen (Frau Klaus und Frau Rade) für viele Patienten als erste Ansprechpartner im Krankenhaus, um Probleme bei schon bekannten oder vermuteten Gefäßerkrankungen des arteriellen und/oder venösen Gefäßsystems anzusprechen und dann die notwendigen diagnostischen Schritte einzuleiten.

Eine umfassende Diagnostik und konservative Therapie von Gefäßerkrankungen wird in der Angiologie unter Leitung von Frau Dr. med. Sabine Bachmann durchgeführt.
Der Trend zur minimalinvasiven Therapie in vielen operativen Fachrichtungen setzt sich auch bei den Erkrankungen der Gefäße fort, so dass ein Großteil der Patienten heutzutage nicht mehr allein durch Operationen im üblichen Sinne behandelt werden muss. „Dies nimmt auch vielen Erkrankten die Angst vor dem ersten Besuch in der Gefäßsprechstunde“, wie Chefarzt Dr. med. Jürgen Heyne dazu ausführte.
Die alleinige Aufdehnung von teilweise verschlossenen Gefäßen mit oder ohne Stentimplantationen (Gefäßstützen) wird von Chefärztin Frau Dr. med. Marx und ihren Kollegen in der Radiologischen Abteilung routiniert ausgeführt.

„Die Gewährleistung einer 24 Stunden - Versorgung durch qualifizierte Fachärzte aller Fachrichtungen ist eine grundlegende Voraussetzung für die Erlangung der Qualitätsstufe eines Gefäßzentrums“, so Frau Dr. med. Sabine Bachmann, Leiterin des Gefäßzentrums.
Darüber hinaus fungieren viele niedergelassene Kollegen der Region Greiz und des Vogtlandes als Partner des Gefäßzentrums in Greiz.
Die Ausbildung einer weiteren endovaskulären Assistentin zeigt darüber hinaus auch den Trend, neben spezialisierten Ärzten eine breite Basis an Schwestern und Pflegern in der Einrichtung so zu qualifizieren, dass wir dem Anspruch auf eine optimale Therapie auf allen Mitarbeiterebenen im Kreiskrankenhaus Greiz auch in den nächsten Jahren kontinuierlich gerecht werden und dieser weiter fortgeführt werden kann.

Gefaessurkunde

„Die Qualität der Behandlung durch die Gefäßmediziner des Krankenhauses Greiz, die mit dem Erhalt der Zertifizierungsurkunde jetzt auch seitens der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin erneut anerkannt wurde, ist ein Beleg für die Möglichkeiten, mit ärztlichem Engagement und Unterstützung der Geschäftsleitung eine solche Struktur in der Region zunächst zu schaffen und anschließend über Jahre auf- und auszubauen“, betonte Herr Rost, Geschäftsführer des Greizer Krankenhauses.

Urkunde_DGG
 
 

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